Berufsverband für Betreuungskräfte, Betreuungsassistenten oder Alltagsbegleiter?

In den letzten Wochen habe ich mich speziell mit der Thematik des Betreuungsassistenten beschäftigt und bin derzeit zu der Erkenntnis gekommen, dass es, laut meiner Recherche, keine Berufsverbände für Betreuungskräfte, Betreuungsassistenten oder Alltagsbegleiter gibt. Nach meinem Kenntnisstand wäre mir zumindest mir nichts dergleichen bekannt.

Warum Ich mich dahinter geklemmt habe dieses rauszubekommen oder herauszufiltern, werden sich einige Leser meines Blogs fragen? Das ist relativ einfach zu beantworten.

Für mich ist der Gedanke aufgekommen, etwas bewegen zu wollen, zu aktivieren und zu motivieren mit dem Ziel, dass es möglich ist in unserer Gesellschaft eine Form der Anerkennung zu einer Ausbildung als Betreuungskraft zu realisieren und eben nicht nur eine „Fortbildung/Weiterbildung“.

Wenn wir jetzt das Wort „Berufsverband“ verbinden und eben einen Verband oder Verein gründen als Standbild, um die Beweggründe zu erweitern, so wäre man wohlmöglich in der Lage den Einfluss auf die Gesellschaft und Pflegekassen zu gewinnen, um gemeinsam nach einem geeigneten Weg zu suchen, nach Konzepten und Ideen, um das Ziel zu erreichen nämlich, eine Anerkennung in der Form einer vollwertigen Ausbildung zum Alltagsbegleiter, zur Betreuungskraft, zum Betreuungsassistent.

Konzepte entwickeln sich nicht über Nacht, diese brauchen bewusst Zeit, doch wir sind in einer Zeit angekommen, wo es notwendig ist zu Handeln.

Meine persönliche Vorstellung wäre diese, dass man die Möglichkeit erhält, die Qualifikation zum Betreuungsassistenten um acht weitere Monate zu ergänzen, um ggf. eine 1-jährige Ausbildung zu erhalten. Für die Menschen, die Interesse haben mit demenziell erkrankten Menschen und Senioren zu arbeiten, die, wie meine Person, mit voller Leidenschaft und Begeisterung daran gehen und die Motivation besitzen weitere Fortbildungen und Weiterbildungen anzustreben, irgendwann als Demenzleitung bzw. Sozialbetreuung arbeiten zu können.

Denn jede Weiterbildung/Fortbildung, die man verfolgt, dient in erster Linie einem selbst und der Einrichtung, in der man angestellt ist. Der Arbeitgeber kann hochqualifizierte Mitarbeiter präsentieren, die wiederum ein positives Bild der Einrichtung, gepaart mit Kompetenz widerspiegeln.

Der Pflegenotstand ist in Deutschland ein aktuelles und präsentes Thema. Mit der Umsetzung der Tariftreue wurde bereits ein erster Schritt gemacht, um in der Gesellschaft die notwendige Akzeptanz zu erlangen. Doch die Fluktuation der in der Pflege beschäftigten Mitarbeiter ist nach wie vor sehr hoch und leider kommt es immer wieder auch vor, dass gleich mehrere Mitarbeiter gleichzeitig eine Einrichtung verlassen.

Ich frage mich an diesem Punkt – wo bleibt das Kriterium des Alltagsbegleiters dieses zu ändern und sich dafür einzusetzen?

Aus diesem Grunde möchte ich ein Projekt gründen, ein Fundament worauf man bauen könnte, und stelle Euch Lesern die Frage: „Wer möchte mitagieren, daran teilzunehmen, um zu unterstützen die gleichen Ideen, Ziele, Thematiken zu vertreten, dieses gewagte und doch ideenreiche Projekt tatsächlich zu etablieren, um daraus einen Arbeitskreis zu bilden, um Großes bewirken zu können, nämlich die Gesellschaft zu erreichen?“

Stichpunkte: Ausbildung, Akzeptanz, Projekt, Arbeitskreis, Helfen, Unterstützen, Austausch, Arbeiten mit demenziell erkrankten Menschen.

Hier geht’s zum Original-Artikel von Herr Girengir.

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Ansprechpartner

Alexander Girengir

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