Mit dem Team in Flow kommen – Teil 3

Die richtige Teamentwicklung

„Mit einer Hand allein lässt sich kein Knoten knüpfen.“ oder „Ein einzelnes Blatt allein spendet keinen Schatten.“ Diese Sprüche werden gerne als Leitsätze bei
Teamfortbildungen verwendet. Sie stehen schließlich genau für jene Prinzipien, auf die es bei gutem Teamwork ankommt. Einer allein wird nicht viel erreichen, aber in Zusammenarbeit ist es einfacher und man kann viel mehr schaffen. Diese Aussage wurde in den letzten beiden Teilen bereits eingehend erörtert und bestätigt. Aber wie schafft man es nun als Teamleitung, speziell in Pflegediensten, ein gut funktionierendes Team von Grund auf zu entwickeln? Die Teamflow-Pyramide bildet die Grundlage dafür, um eben jene ging es bereits in Teil 2 dieser Reihe. In diesem Teil erfahren Sie, wie man speziell als Leistungskraft agiert und welche Möglichkeiten sich den Pflegedienstkräften bieten, eine gute Teamarbeit zustande zu bekommen.

Auch bei dieser Thematik gibt es ein gewisses Schema, nach welchem man arbeiten kann und welches bei der Teamentwicklung von Anfang an unterstützt. Am wichtigsten ist es, ein Team zusammenzustellen und Menschen bzw. Persönlichkeiten zusammenzuführen, welche von Grund auf harmonieren. Denn dann sind sie auch bereiter dazu, ein Arbeitsbündnis einzugehen und man kann Konflikten gleich schon aus dem Weg gehen. Dieser Punkt ist nicht einfach zu erfüllen, zunächst aufgrund Personalmangels und da man im Vorstellungsgespräch nicht genügend über die Menschen erfährt. Eine gewisse Menschenkenntnis und ein gutes Gespür sind hier mehr oder weniger wichtig. Dann sollte man die einzelnen Stärken und Schwächen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausarbeiten und respektieren. In einem Team arbeiten schließlich ganz unterschiedliche Persönlichkeiten zusammen, die untereinander Differenzen und Kommunikationsschwierigkeiten haben können. Auch das ist normal und sollte immer unter Beteiligung der Dienstleitung geklärt werden. Positive, sowie
negative Einflüsse auf das Team sollten immer bekannt sein und am besten wöchentlich neu besprochen werden. Ein unabhängiger Moderator, der alle Geschehnisse und Probleme von außen beurteilen kann, kann Abhilfe bei unlösbaren Konflikten innerhalb des Teams schaffen, denn auch das kommt einmal vor. Für eine gute Zusammenarbeit sollte von Anfang, in jeder Besprechung und jedem Workshop oder Ähnlichem, ein gemeinsames Ziel festgelegt sein, an dem alle arbeiten. Auch wenn es mehrere Problemfelder gibt, sollten diese nicht alle auf einmal angegangen werden, weil sonst zu viele negative Einflüsse die Entwicklung nicht gerade fördern. Eine gemeinsame Reflexion der Arbeit ist sehr wichtig und es ist sehr ratsam, diese in wöchentliche Besprechungen zu integrieren. Diese Grundbausteine und die Teamflow-Pyramide helfen jeder Pflegedienstleitung ein gutes Team aufzustellen und wenn wöchentlich ehrlich daran gearbeitet wird, dann wird sich das Team auch immer weiterentwickeln und zusammenwachsen.

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Ansprechpartner

Reiner Henrich

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